Über uns

Ziele & Perspektiven

Der medizinische Diskurs zwischen Briten und Deutschen wird seit Langem durch Sprachbarrieren beeinträchtigt. Seit der Gründung 1959 ist es das Ziel der Gesellschaft gewesen, zwischen beiden Ländern einen steten Austausch von Ideen, Wissen und auch Personen zu fördern. Die Bedeutung des Englischen als einer internationalen Sprache wächst. Diese Ausbreitung, gepaart mit der Insellage Großbritanniens, trägt zum Rückgang der sprachlichen Fähigkeiten der Briten bei. Deutsche Mediziner und Wissenschaftler lesen englische Forschungsartikel und die Fachliteratur im Original, was die Briten meist nicht können. Die Gesellschaft hat sich das Ziel gesetzt, hier Abhilfe zu schaffen und die jährlich stattfindenden Tagungen finden im Wechsel in Großbritannien und Deutschland statt.


Vor 1914-18 galt Deutschland als das vielleicht führende Zentrum der Medizin in Europa und zog als solches viele junge Männer, darunter viele Briten, an. Diese studierten zwei bis drei Jahre in Deutschland und kehrten mit sehr guten Sprachkenntnissen auf die Insel zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmte die englischsprachige Welt, und hier vorrangig die USA, die Berufslandschaft und daher sah die Gesellschaft eine ihrer ersten Hauptaufgaben in der Förderung eines fairen und fruchtbaren Ideenaustauschs.

Hauptziele unserer Gesellschaft:

  • Förderung der Zusammenarbeit und Verbesserung der Kommunikation zwischen Ärzten und Medizinforschern in beiden Ländern.
  • Unterstützung des Austauschs von Ärzten und Medizinstudenten in Krankenhäusern und Laboren in Großbritannien und Deutschland.
  • Förderung von Besuchen und persönlichen Kontakten zwischen den Krankenhäusern und professionellen Institutionen beider Länder.
  • Durchführung regelmäßiger, jährlicher Tagungen. Die Jahrestagung, die immer an drei Tagen im September stattfindet, ist ein wichtiges Ereignis. Die Treffen finden im Wechsel in Großbritannien und Deutschland statt. Diese Tagungen geben Gelegenheit für ein wissenschaftliches Programm, bei denen deutsche und britische Experten, einschließlich Nicht-Mitglieder, Vorträge zu aktuellen medizinischen Themen halten.

Statement des Präsidenten

Die Deutsch-Englische Ärztevereinigung (DEÄV) wurde 1959 gegründet, um die im Zuge des Zweiten Weltkriegs deutlich abgekühlten Beziehungen zwischen Deutschland und Großbritannien erneut zu beleben. Seitdem wird jährlich eine Tagung veranstaltet.

In unserer LinkedIn-Gruppe haben alle Mitglieder die Möglichkeit, Fragen zu stellen und relevante Themen zu diskutieren.

Wir haben eine lange Tradition, sind aber stets offen für neue Projekte, die für die Mitglieder beider Länder von Interesse sind. Sollten Sie Hilfe bei der Verwirklichung einer Idee haben, wenden Sie sich an uns. Wir freuen uns über Ihr Engagement.

Sollten Sie an einem Arbeitsaufenthalt in GB interessiert sein, empfehlen wir Ihnen, die Website des BMJ (British Medical Journal) oder einer der dort aufgeführten Agenturen anzusehen.

Darüber hinaus arbeiten wir mit englischen und deutschen Übersetzern zusammen, deren Kontaktangaben Sie hier finden.

Über unsere LinkedIn-Gruppe versuchen wir auch deutsche Studenten bei ihren Studien oder Arbeitsaufenthalten in Großbritannien zu unterstützen.

Stellen Sie bitte alle eventuellen Fragen an unsere Mitglieder in der LinkedIn-Gruppe.

Ihr Dr. Michael Bohndorf